Seit den 1950er-Jahren
studierte Tübke die Kompositionen und Maltechniken der italienischen Renaissance-Künstler, besonders die Werke des Manierismus des 16. Jahrhunderts, die seine Kunst nachhaltig prägten. Mit Detailgenauigkeit und Symbolik verband Tübke die Widersprüche des Manierismus in seinen, teils idealisierten, Italienbildern. Er schuf eine Ambivalenz, die die Spannung zwischen Ideal und Realität widerspiegelt.