Anna Perepechai arbeitet multimedial mit Bild und Text. Ihre fotografische Arbeit verbindet konzeptuelle und dokumentarische Ansätze mit experimentellen, kameralosen und materialbasierten Verfahren. Texte, Archivmaterialien und fragmentarische Artefakte erweitern und kontextualisieren ihre künstlerische Praxis.
Aus einer migrantischen Perspektive beschäftigt sie sich mit Fragen von Erinnerung, Materialität und Zeugenschaft sowie mit kolonialer und imperialer Gewalt, insbesondere im Kontext ehemals sowjetisierter Gesellschaften. Dabei untersucht sie, wie Erfahrungen von Krieg, Migration und Verlust in Landschaften, Körper und Alltagsobjekte eingeschrieben, getragen und weitergegeben werden.