Johannes van Wijckersloot
Selbstbildnis; 1669
Museum der bildenden Künste Leipzig, Foto: InGestalt/Michael Ehritt, Lizenz: CC BY-NC-ND
Johannes van Wijckersloot, …
Selbstbildnis, 1669
Der Maler Johannes van Wijckersloot steht in Hausmantel und Allongeperücke hinter einer steinernen Konsole und fixiert den Betrachter mit eindringlichem Blick. In der rechten Hand präsentiert er ein Arrangement aus grün getöntem Zeichenpapier, einer brennenden Kerze und einer Brille. In der linken Hand hält der Maler einen Trommelstock zum Schlagen des Tambourins, das er dem Betrachter auf der Konsole zeigt. Auf diesem ist, als Bild im Bild, ein junger Maler an der Staffelei zu sehen. Neben dem Tambourin liegen, in komponierter Unordnung, zwei Zeichnungen auf weißem Papier, Rosenblüten und eine brennende Lunte. Im Hintergrund sind, jeweils am Bildrand, die Repliken von zwei antiken Skulpturen aufgestellt: links die Venus Medici in Rückenansicht, rechts ein dem Borghesischen Fechter nachempfundener Muskelmann, der gerade aus blauem Verpackungspapier ausgewickelt wurde. Das Bild galt bis zur Zuschreibung an Wijckersloot durch Gudlaugsson (1960) als ein Selbstbildnis Gerard ter Borchs. Aufgrund der stilistischen Nähe zu signierten Gemälden van Wijckersloots ist an Gudlaugssons Zuschreibung nicht zu zweifeln.(1) Bok und Jansen (1995) haben die Vorliebe des Künstlers für die allegorische Bildform gezeigt. Bereits Burtin (1808) erkannte in einen Diskurs über künstlerische Prinzipien. De Vries (1974) widmete dem Leipziger Bild eine ausführliche Interpretation. Er bemerkt, dass das altmodische, grüne Zeichenpapier auf den angehenden Künstler verweist, der zunächst Kopien nach alten Vorbildern anfertigt. Auf dem Tambourin scheint ein solcher Anfänger beim Anfertigen eines grotesken Porträts dargestellt zu sein. Die Leinwand, vor der er mit Palette und Pinseln in der Hand sitzt, zeigt einen Schafskopf mit Narrenkappe und einem Messer im Maul. Der Schafskopf könnte als ein Sinnbild für die Dummheit des Anfängers gemeint sein, der sich auf seine Fähigkeiten zu viel einbildet. Dieses würde mit der geckenhaften Kleidung des jungen Malers korrespondieren. Das Messer steht für die Scharfzüngigkeit der Rede. Der junge Maler fasst sich an die Nase, weil er den schwelenden Rauch riecht, der von der Lunte aufsteigt. Das Arrangement aus Kerze, Brille und Zeichenpapier deutet wahrscheinlich auf das niederländische Sprichwort „Wat baart kaars of bril, als de uil niet kijken will.“ (Was nützen Kerze und Brille, wenn die Eule nicht sehen will). Hiermit ist wohl die Unbelehrbarkeit des jungen Malers gemeint. Die Repliken nach antiken Skulpturen im Hintergrund stehen für jene Vorbilder, denen der junge Maler, betrachtet man das Schafsbild auf der Staffelei, nicht zu folgen scheint. Der Kontrast von antikem Ideal und dem Genre der Tiermalerei lässt an das Verdikt des klassizistischen Malers und Kunsttheoretikers Gerard de Lairesse gegen den Gebrauch vulgärer Sujets und falscher „genera dicendi“ durch zeitgenössische Genremaler denken.(2) Van Wijckersloot, der als Dekan der Utrechter St. Lukasgilde auch mit Ausbildungsfragen der jungen disciples beschäftigt war, kommentiert in diesem allegorischen Selbstbildnis in ironischer Form den Widerspruch zwischen dem noblem Status der Malerei und den persönlichen Schwächen der Maler. Der Vanitasgedanke ist in der Rosenblüte mit Tautropfen ausgesprochen, ähnlich wie auf einem Gemälde des Künstlers in der Sammlung Bader.(3)
Jan Nicolaisen
(1) Eine ähnlich glatte Malweise des Inkarnats und manierierte Haltung der Finger demonstrieren zwei Porträts von Van Wijckersloot in Utrecht (Porträt von W. van Velthuysen, 1665 datiert, Utrecht, Centraal Museum; Porträt von Dr. L. van Velthuysen, Utrecht, Centraal Museum, Foto: RKD).
(2) Vgl. C. Kemmer, In search of classical form: Gerard de Lairesse’s Groot schilderboek and seventeenth-century Dutch genre painting, in: Simiolus 26, Nrn. 1–2, 1998, S. 87–116, bes. S. 92–95.
(3) Johannes van Wijckersloot, Zwei Jungen mit einem Totenschädel, Milwaukee, Coll. Isabell and Alfred Bader, vgl. De Witt 2008, Nr. 198.
Beteiligte Johannes van Wijckersloot (um 1628 - 1687)
Titel Selbstbildnis
Titel englisch Self-Portrait
Entstehungszeit 1669
Systematik Gemälde
Material/Technik Öl auf Leinwand
Technik Öl auf Leinwand
Signatur Bez. und dat. u. r.: [...] [unleserlich] fecit 1669
Referenz Niederländische Malerei 366 (Bestandskatalog) SpSt (1998) I/121 (Bestandskatalog)
Creditline Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig
Provenienz
1996 – heute: Museum der bildenden Künste Leipzig, Dauerleihgabe der Maximilian Speck von Sternburg Stiftung, Leipzig
1996: Restitution an die Erbengemeinschaft Speck von Sternburg
1952: Inventarisierung durch das MdbK
1945 – 1952: Verwahrung durch das MdbK
1945: Beschlagnahme der Sammlung Speck von Sternburg im Zuge der Bodenreform [1]
bis 1945: Kunstsammlung der Familie Speck von Sternburg, Lützschena (Ortsteil von Leipzig)
Quellen:
[1] MdbK Archiv, Karton 145, Speck von Sternburg-Archiv: Schriftwechsel 1929-1964
Literatur Ausst.-Kat. Fleeting. Scents in colour, hrsg. von Ariane van Suchtelen [u.a.], Zwolle : Wanders Publishers, 2021., S. 14/ Abb. 1, Abb. 4/ S. 51 Slg.-Kat. Niederländische Malerei 1430-1800. Museum der bildenden Künste Leipzig. Unter Mitarbeit von Rüdiger Beck bei den gemäldetechnologischen Untersuchungen, hrsg. von Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig: Seemann, 2012, Kat. Nr. 366 Slg.-Kat. Maximilian Speck von Sternburg. Ein Europäer der Goethezeit als Kunstsammler, hrsg. von Herwig Guratzsch, Leipzig: Seemann, 1998, , Kat. Nr. 121 Marten Jan Bok, Guido Jansen, De Utrechtse schilder Johannes van Wijckersloot en zijn "Alegorie" op de Franse invasie, 1672, 43. 1995, 1995, ., S. 342-345, 349 Hans-Joachim Raupp, Untersuchungen zu Künstlerbildnis und Künstlerdarstellung in den Niederlanden im 17. Jahrhundert, Hildesheim [u.a.] : Olms, 1984, ., S. 276 Ausst.-Kat. Gerard Ter Borch. Zwolle 1617-Deventer 1681 , Münster : Landesmuseum Münster, 1974., S. 43f.
Zitiervorschlag/Permalink Johannes van Wijckersloot, Selbstbildnis, 1669, Öl auf Leinwand, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig, Copyright Abb. © Museum der bildenden Künste Leipzig, Foto: InGestalt/Michael Ehritt, Lizenz: CC BY-NC-ND, https://mdbk-digital.de/detail/collection/722cc072-40a2-4a66-adbc-a33889d1d0d1
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Johannes van Wijckersloot
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Neben dem Tambourin liegen, in komponierter Unordnung, zwei Zeichnungen auf weißem Papier, Rosenblüten und eine brennende Lunte. Im Hintergrund sind, jeweils am Bildrand, die Repliken von zwei antiken Skulpturen aufgestellt: links die Venus Medici in Rückenansicht, rechts ein dem Borghesischen Fechter nachempfundener Muskelmann, der gerade aus blauem Verpackungspapier ausgewickelt wurde. Das Bild galt bis zur Zuschreibung an Wijckersloot durch Gudlaugsson (1960) als ein Selbstbildnis Gerard ter Borchs. Aufgrund der stilistischen Nähe zu signierten Gemälden van Wijckersloots ist an Gudlaugssons Zuschreibung nicht zu zweifeln.(1) Bok und Jansen (1995) haben die Vorliebe des Künstlers für die allegorische Bildform gezeigt. Bereits Burtin (1808) erkannte in einen Diskurs über künstlerische Prinzipien. De Vries (1974) widmete dem Leipziger Bild eine ausführliche Interpretation. Er bemerkt, dass das altmodische, grüne Zeichenpapier auf den angehenden Künstler verweist, der zunächst Kopien nach alten Vorbildern anfertigt. Auf dem Tambourin scheint ein solcher Anfänger beim Anfertigen eines grotesken Porträts dargestellt zu sein. Die Leinwand, vor der er mit Palette und Pinseln in der Hand sitzt, zeigt einen Schafskopf mit Narrenkappe und einem Messer im Maul. Der Schafskopf könnte als ein Sinnbild für die Dummheit des Anfängers gemeint sein, der sich auf seine Fähigkeiten zu viel einbildet. Dieses würde mit der geckenhaften Kleidung des jungen Malers korrespondieren. Das Messer steht für die Scharfzüngigkeit der Rede. Der junge Maler fasst sich an die Nase, weil er den schwelenden Rauch riecht, der von der Lunte aufsteigt. Das Arrangement aus Kerze, Brille und Zeichenpapier deutet wahrscheinlich auf das niederländische Sprichwort „Wat baart kaars of bril, als de uil niet kijken will.“ (Was nützen Kerze und Brille, wenn die Eule nicht sehen will). Hiermit ist wohl die Unbelehrbarkeit des jungen Malers gemeint. Die Repliken nach antiken Skulpturen im Hintergrund stehen für jene Vorbilder, denen der junge Maler, betrachtet man das Schafsbild auf der Staffelei, nicht zu folgen scheint. Der Kontrast von antikem Ideal und dem Genre der Tiermalerei lässt an das Verdikt des klassizistischen Malers und Kunsttheoretikers Gerard de Lairesse gegen den Gebrauch vulgärer Sujets und falscher „genera dicendi“ durch zeitgenössische Genremaler denken.(2) Van Wijckersloot, der als Dekan der Utrechter St. Lukasgilde auch mit Ausbildungsfragen der jungen disciples beschäftigt war, kommentiert in diesem allegorischen Selbstbildnis in ironischer Form den Widerspruch zwischen dem noblem Status der Malerei und den persönlichen Schwächen der Maler. Der Vanitasgedanke ist in der Rosenblüte mit Tautropfen ausgesprochen, ähnlich wie auf einem Gemälde des Künstlers in der Sammlung Bader.(3) <br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Jan Nicolaisen<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />(1) Eine ähnlich glatte Malweise des Inkarnats und manierierte Haltung der Finger demonstrieren zwei Porträts von Van Wijckersloot in Utrecht (Porträt von W. van Velthuysen, 1665 datiert, Utrecht, Centraal Museum; Porträt von Dr. L. van Velthuysen, Utrecht, Centraal Museum, Foto: RKD). <br class="linefeed" />(2) Vgl. C. Kemmer, In search of classical form: Gerard de Lairesse’s Groot schilderboek and seventeenth-century Dutch genre painting, in: Simiolus 26, Nrn. 1–2, 1998, S. 87–116, bes. S. 92–95. <br class="linefeed" />(3) Johannes van Wijckersloot, Zwei Jungen mit einem Totenschädel, Milwaukee, Coll. Isabell and Alfred Bader, vgl. De Witt 2008, Nr. 198.,Ausst.-Kat. Fleeting. Scents in colour, hrsg. von Ariane van Suchtelen [u.a.], Zwolle : Wanders Publishers, 2021.,Slg.-Kat. Niederländische Malerei 1430-1800. Museum der bildenden Künste Leipzig. Unter Mitarbeit von Rüdiger Beck bei den gemäldetechnologischen Untersuchungen, hrsg. von Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig: Seemann, 2012,Slg.-Kat. Maximilian Speck von Sternburg. Ein Europäer der Goethezeit als Kunstsammler, hrsg. von Herwig Guratzsch, Leipzig: Seemann, 1998, ,Marten Jan Bok, Guido Jansen, De Utrechtse schilder Johannes van Wijckersloot en zijn "Alegorie" op de Franse invasie, 1672, 43. 1995, 1995, .,Hans-Joachim Raupp, Untersuchungen zu Künstlerbildnis und Künstlerdarstellung in den Niederlanden im 17. Jahrhundert, Hildesheim [u.a.] : Olms, 1984, .,Ausst.-Kat. Gerard Ter Borch. Zwolle 1617-Deventer 1681 , Münster : Landesmuseum Münster, 1974.
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Hiermit ist wohl die Unbelehrbarkeit des jungen Malers gemeint. Die Repliken nach antiken Skulpturen im Hintergrund stehen für jene Vorbilder, denen der junge Maler, betrachtet man das Schafsbild auf der Staffelei, nicht zu folgen scheint. Der Kontrast von antikem Ideal und dem Genre der Tiermalerei lässt an das Verdikt des klassizistischen Malers und Kunsttheoretikers Gerard de Lairesse gegen den Gebrauch vulgärer Sujets und falscher „genera dicendi“ durch zeitgenössische Genremaler denken.(2) Van Wijckersloot, der als Dekan der Utrechter St. Lukasgilde auch mit Ausbildungsfragen der jungen disciples beschäftigt war, kommentiert in diesem allegorischen Selbstbildnis in ironischer Form den Widerspruch zwischen dem noblem Status der Malerei und den persönlichen Schwächen der Maler. 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- Texts_LongText_0_S: Der Maler Johannes van Wijckersloot steht in Hausmantel und Allongeperücke hinter einer steinernen Konsole und fixiert den Betrachter mit eindringlichem Blick. In der rechten Hand präsentiert er ein Arrangement aus grün getöntem Zeichenpapier, einer brennenden Kerze und einer Brille. In der linken Hand hält der Maler einen Trommelstock zum Schlagen des Tambourins, das er dem Betrachter auf der Konsole zeigt. Auf diesem ist, als Bild im Bild, ein junger Maler an der Staffelei zu sehen. Neben dem Tambourin liegen, in komponierter Unordnung, zwei Zeichnungen auf weißem Papier, Rosenblüten und eine brennende Lunte. Im Hintergrund sind, jeweils am Bildrand, die Repliken von zwei antiken Skulpturen aufgestellt: links die Venus Medici in Rückenansicht, rechts ein dem Borghesischen Fechter nachempfundener Muskelmann, der gerade aus blauem Verpackungspapier ausgewickelt wurde. Das Bild galt bis zur Zuschreibung an Wijckersloot durch Gudlaugsson (1960) als ein Selbstbildnis Gerard ter Borchs. Aufgrund der stilistischen Nähe zu signierten Gemälden van Wijckersloots ist an Gudlaugssons Zuschreibung nicht zu zweifeln.(1) Bok und Jansen (1995) haben die Vorliebe des Künstlers für die allegorische Bildform gezeigt. Bereits Burtin (1808) erkannte in einen Diskurs über künstlerische Prinzipien. De Vries (1974) widmete dem Leipziger Bild eine ausführliche Interpretation. Er bemerkt, dass das altmodische, grüne Zeichenpapier auf den angehenden Künstler verweist, der zunächst Kopien nach alten Vorbildern anfertigt. Auf dem Tambourin scheint ein solcher Anfänger beim Anfertigen eines grotesken Porträts dargestellt zu sein. Die Leinwand, vor der er mit Palette und Pinseln in der Hand sitzt, zeigt einen Schafskopf mit Narrenkappe und einem Messer im Maul. Der Schafskopf könnte als ein Sinnbild für die Dummheit des Anfängers gemeint sein, der sich auf seine Fähigkeiten zu viel einbildet. Dieses würde mit der geckenhaften Kleidung des jungen Malers korrespondieren. Das Messer steht für die Scharfzüngigkeit der Rede. Der junge Maler fasst sich an die Nase, weil er den schwelenden Rauch riecht, der von der Lunte aufsteigt. Das Arrangement aus Kerze, Brille und Zeichenpapier deutet wahrscheinlich auf das niederländische Sprichwort „Wat baart kaars of bril, als de uil niet kijken will.“ (Was nützen Kerze und Brille, wenn die Eule nicht sehen will). Hiermit ist wohl die Unbelehrbarkeit des jungen Malers gemeint. Die Repliken nach antiken Skulpturen im Hintergrund stehen für jene Vorbilder, denen der junge Maler, betrachtet man das Schafsbild auf der Staffelei, nicht zu folgen scheint. Der Kontrast von antikem Ideal und dem Genre der Tiermalerei lässt an das Verdikt des klassizistischen Malers und Kunsttheoretikers Gerard de Lairesse gegen den Gebrauch vulgärer Sujets und falscher „genera dicendi“ durch zeitgenössische Genremaler denken.(2) Van Wijckersloot, der als Dekan der Utrechter St. Lukasgilde auch mit Ausbildungsfragen der jungen disciples beschäftigt war, kommentiert in diesem allegorischen Selbstbildnis in ironischer Form den Widerspruch zwischen dem noblem Status der Malerei und den persönlichen Schwächen der Maler. Der Vanitasgedanke ist in der Rosenblüte mit Tautropfen ausgesprochen, ähnlich wie auf einem Gemälde des Künstlers in der Sammlung Bader.(3) <br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Jan Nicolaisen<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />(1) Eine ähnlich glatte Malweise des Inkarnats und manierierte Haltung der Finger demonstrieren zwei Porträts von Van Wijckersloot in Utrecht (Porträt von W. van Velthuysen, 1665 datiert, Utrecht, Centraal Museum; Porträt von Dr. L. van Velthuysen, Utrecht, Centraal Museum, Foto: RKD). <br class="linefeed" />(2) Vgl. C. Kemmer, In search of classical form: Gerard de Lairesse’s Groot schilderboek and seventeenth-century Dutch genre painting, in: Simiolus 26, Nrn. 1–2, 1998, S. 87–116, bes. S. 92–95. <br class="linefeed" />(3) Johannes van Wijckersloot, Zwei Jungen mit einem Totenschädel, Milwaukee, Coll. Isabell and Alfred Bader, vgl. De Witt 2008, Nr. 198.
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- Literature_Publication_1_S: Slg.-Kat. Niederländische Malerei 1430-1800. Museum der bildenden Künste Leipzig. Unter Mitarbeit von Rüdiger Beck bei den gemäldetechnologischen Untersuchungen, hrsg. von Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig: Seemann, 2012
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- Literature_Publication_3_S: Marten Jan Bok, Guido Jansen, De Utrechtse schilder Johannes van Wijckersloot en zijn "Alegorie" op de Franse invasie, 1672, 43. 1995, 1995, .
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- Literature_Publication_4_S: Hans-Joachim Raupp, Untersuchungen zu Künstlerbildnis und Künstlerdarstellung in den Niederlanden im 17. Jahrhundert, Hildesheim [u.a.] : Olms, 1984, .
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- Literature_Publication_5_S: Ausst.-Kat. Gerard Ter Borch. Zwolle 1617-Deventer 1681 , Münster : Landesmuseum Münster, 1974.
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