Über 30 Gemälde umfasst die nach 2004 noch erweiterte Schenkung Bühler-Brockhaus. Der Schwerpunkt liegt auf der Landschaftsmalerei, aber auch einige Stillleben und Figurenstudien befinden sich darunter. Die Werke umfassen den Zeitraum von den 1840er Jahren bis etwa 1910. Damit kann die französische Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einer Epoche der fundamentalen Erneuerung und Modernität dokumentiert werden. Ein Höhepunkt ist das Gemälde „Boote am Strand von Etretat“ des vielleicht berühmtesten impressionistischen Malers, Claude Monet, das Teil einer Gruppe von Studien für ein großformatiges Gemälde ist. Es zeigt, wie viele Gemälde der Sammlung, eine lebhafte, fast zeichnerische Pinselführung, die dem Gemälde die Spontanität einer Skizze verleiht. Erwähnt sei noch das Gemälde „Reiter im Regenschauer“ aus dem Jahre 1882 von Rosa Bonheur, eine der wenigen erfolgreichen Malerinnen Frankreichs in dieser Zeit.