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Max Klinger,  
Beethoven, 1902

 

Die erste Idee zu dem Beethoven-Monument hatte Klinger bereits 1885 in Paris. Der in Gedanken versunkene Komponist mit nacktem Oberkörper steht sinnbildlich für die zugleich einsame und auf einen Thron erhobene Künstlerexistenz. Neuartig in Deutschland war die Kombination von unterschiedlichen Materialien wie u.a. Marmor, Alabaster, Bronze, Elfenbein und Halbedelsteinen Auf der bronzenen Rückseite des Thrones ist ein Relief mit einer Kombination von mythologischen und christlichen Motiven zu sehen. Klinger schuf damit sowohl in formaler als auch in inhaltlicher Hinsicht eine innovative Collage, die im Jahr ihrer Vollendung von der Musikstadt Leipzig erworben wurde.

Jan Nicolaisen

Systematik Plastik

Material/Technik Verschiedenes farbiges Gestein und Bronze mit Glas-, Metall-, Elfenbein- und Edelsteineinlagen

Maße 95 x 110 x 110 cm (Sockel) 310 cm (Höhe) 6.412 kg (Gewicht)

Erwerbung 1902 Erwerbung vom Künstler, Leipzig

Inventar-Nr. P 28