Jakob Philipp Hackert
Die Ruine des Olympeions in Agrigent; 1778
Museum der bildenden Künste Leipzig, Lizenz: CC BY-NC-ND
Jakob Philipp Hackert, …
Die Ruine des Olympeions in Agrigent, 1778
Hackert war ein deutscher Landschaftsmaler. Nach seinem Studium an der Berliner Akademie reiste er viel, bevor er sich 1765–68 in Frankreich aufhielt und in Paris Schüler von Johann Georg Wille wurde. 1786 ließ er sich in Rom nieder. Von dort unternahm er mehrere Reisen nach Neapel und Sizilien, ab 1786 war er als Hofmaler von König Ferdinand IV. in Neapel tätig.
1787 lernte er Johann Wolfgang von Goethe kennen. Der Dichter veröffentlichte 1811 die Lebensgeschichte Hackerts, in der auch dessen Reise nach Sizilien im Jahre 1777 beschrieben ist, auf der wahrscheinlich eine Skizze von den Ruinen des Olympeions entstand. Diese wurde ein Jahr später im Atelier in der kolorierten Leipziger Zeichnung umgesetzt und zeigt eine Familie, die sich in den monumentalen, von Pflanzen überwucherten Ruinen des Jupitertempels zur Rast niedergelassen hat.
Beteiligte Jakob Philipp Hackert (1737 - 1807)
Titel Die Ruine des Olympeions in Agrigent
Entstehungszeit 1778
Systematik Zeichnung
Material/Technik Gouache auf Papier
Technik Gouache
Signatur Bez. u. r.: Ph. Hackert pinx. 1778
Referenz SpSt (1998) II/32 (Bestandskatalog)
Creditline Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig
Provenienz
1996 – heute: Museum der bildenden Künste Leipzig, Dauerleihgabe der Maximilian Speck von Sternburg Stiftung, Leipzig
1996: Restitution an die Erbengemeinschaft Speck von Sternburg
1952: Inventarisierung durch das MdbK
1945 – 1952: Verwahrung durch das MdbK
1945: Beschlagnahme der Sammlung Speck von Sternburg im Zuge der Bodenreform [1]
bis 1945: Kunstsammlung der Familie Speck von Sternburg, Lützschena (Ortsteil von Leipzig)
Quellen:
[1] MdbK Archiv, Karton 145, Speck von Sternburg-Archiv: Schriftwechsel 1929-1964
Zitiervorschlag/Permalink Jakob Philipp Hackert, Die Ruine des Olympeions in Agrigent, 1778, Gouache auf Papier, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig, Copyright Abb. © Museum der bildenden Künste Leipzig, Lizenz: CC BY-NC-ND, https://mdbk-digital.de/detail/collection/02e52f2e-a8c1-421e-825d-1a8651dbb33d
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