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Max Beckmann Maler, Grafiker, Illustrator, Bildhauer, Dichter, Hochschullehrer
Lebensdaten 1884 - 1950
Geburtsort Leipzig
Sterbeort New York City
Max Beckmann wird am 12. Februar 1884 in Leipzig geboren. Das Studium der Malerei absolviert er an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar – früh prägt ihn diese Region. Nach der Rückkehr aus dem Kriegsdienst lässt er sich 1915 in Frankfurt am Main nieder und avanciert in den folgenden Jahren zu einem der erfolgreichsten Künstler der Weimarer Republik. Die Übertragung der Macht an die Nationalsozialisten bildet einen tiefen Einschnitt: 1933 verliert Beckmann seine Professur an der Städelschule in Frankfurt am Main. Zudem werden viele seiner Werke in deutschen Museen beschlagnahmt. Zusammen mit seiner Ehefrau Mathilde Q. Beckmann (1904–1986) verlässt er 1937 Deutschland und reist nach Paris und Amsterdam. Die Ausreise in die USA, wo dem Künstler ein Lehrauftrag angeboten worden war, scheitert und so lebt das Ehepaar bis 1945 im Exil in Amsterdam. Nach Kriegsende kehrt Beckmann nie wieder nach Deutschland zurück. 1947 erreicht ihn erneut die Anfrage aus den USA, dort eine Lehrtätigkeit zu übernehmen und so begibt sich das Ehepaar Beckmann Ende August 1947 per Schiff nach New York. Dort verbringt Beckmann zusammen mit Mathilde Q. Beckmann seine letzten Lebensjahre. Am 27. Dezember 1950 stirbt er bei einem Spaziergang im New Yorker Central Park.
Max Beckmanns Werke sind in den renommiertesten Sammlungen und Institutionen der westlichen Welt vertreten, darunter die Staatlichen Museen zu Berlin, das Museum of Fine Arts in Boston, die Harvard Art Museums in Cambridge, die Hamburger Kunsthalle, das Städel Museum in Frankfurt am Main, das Museum of Modern Art in New York und das Museum der bildenden Künste Leipzig.
Vorname Max
Name Beckmann
Geschlecht männlich
Beruf Maler, Grafiker, Illustrator, Bildhauer, Dichter, Hochschullehrer
Geburtsort Leipzig
Sterbeort New York City
Max Beckmann. Die Aquarelle und Pastelle. Werkverzeichnis der farbigen Arbeiten auf Papier, hrsg. von Mayen Beckmann, Sigfried Gohr und Max Hollein, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag, 2006 Erhard und Barbara Göpel, Max Beckmann. Katalog der Gemälde, hrsg. von Hans Martin von Erffa, Bern: Kornfeld und Cie, 1976, 2 Bde.