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Mit der "Cap Arcona" über den Atlantik

 

Ab 1927 nutzten Helene und Curt Berger für ihre häufigen Transatlantikreisen den Ozeandampfer „Cap Arcona“.

Die „Cap Arcona“ war ein 1927 in Dienst gestellter Passagierdampfer der Hamburg-Südamerika-Linie und verkehrte auf der Route zwischen Hamburg und Buenos Aires. Er galt als eines der luxuriösesten deutschen Passagierschiffe seiner Zeit.

Später erhielt das Schiff eine tragische historische Bedeutung: Am 3. Mai 1945 wurde die „Cap Arcona“ in der Lübecker Bucht durch die Alliierten versenkt. Dabei kamen mehrere tausend KZ-Häftlinge ums Leben. Sie waren kurz zuvor im Zuge der KZ-Evakuierung durch die Nazis nach Lübeck getrieben und auf mehrere Schiffe verteilt worden. Da die Nazis sie nicht als Gefangenenschiffe kennzeichneten, und Bordkanonen installierten, hielt die Royal Air Force sie für deutsche Truppentransporter.