Objektabbildung zoomen

Francesco Francia,  
Madonna mit Kind, 1517

 

Francia begann seine Laufbahn als Goldschmied, als Maler wird er ab 1486 erwähnt. Er wirkte als Erneuerer der bolognesischen Malerei und entwickelte eine eigene Form des Übergangs zur Hochrenaissance.
Die Leipziger Tafel gilt als das letzte Werk Francias und kann als künstlerisches „Testament“ betrachtet werden. Das uralte Motiv der Maria mit segnendem Kind wird hier in eine lyrisch beseelte Szene eingebettet. Ähnliche frühere Werke gibt es z. B. in New York, London und Budapest, da Francia und seine Werkstatt mit Vorlagen arbeiteten, die dem Stil der Zeit jeweils angepasst wurden.

Systematik Gemälde

Material/Technik Öl auf Pappelholz

Maße 39,8 x 31 cm (Bildmaß)

Erwerbung 1996 Dauerleihgabe der Maximilian Speck von Sternburg Stiftung, Leipzig

Inventar-Nr. G 1649