Objektabbildung zoomen

Francisco de Goya,  
Que sacrificio!, 1799

 

In Capricho 14 bis 24 greift Goya das Thema der Prostitution auf. Junge Frauen wurden zur Prostitution gezwungen, um zu überleben. Oftmals stellt Goya Mischwesen aus Menschen und Tieren dar und zeigt drastisch die sozialen Zwänge unter denen viele Frauen standen.

Das Thema der erzwungenen Geldheirat ist im 18. Jahrhundert sehr häufig. Die herrschende Armut im ganzen Land führt durch viele Bevölkerungsschichten hindurch zu einer tragischen Heiratspolitik. Hier in Capricho 14 wird der Kontrast zwischen dem jungen Mädchen, das seinem Schicksal ausgeliefert ist, gezeigt und die übersteigerte Verehrung des missgestalteten Mannes, dem zukünftigen Bräutigam. (siehe auch Capricho 2, 6, 57)

Systematik Druckgrafik

Material/Technik Radierung, Aquatinta

Maße 17,5 x 12 cm (Darstellungsmaß) 28,8 x 20,7 cm (Blattmaß) 19,9 x 14,9 cm (Platten- / Stein- / Stockmaß)

Erwerbung 1925 Erwerbung von C.G. Boerner, Leipzig

Inventar-Nr. I. 5160 / 14